Flucht und Migration

Integration von Menschen mit Fluchterfahrung und EU-Bürgern

In den vergangenen Jahren hat sich Berlin stark verändert. Viele Menschen sind aus unterschiedlichen Gründen in Berlin angekommen und werden dauerhaft in unserer Stadt leben. Als Träger sehen wir unsere Aufgabe darin, aktiv eine Willkommenskultur und Integrationsstruktur mitzugestalten und die Integration auf vielfältige Weise zu unterstützen. (PDF- aktuelle Fluchtsituation)
Integration bedeutet in erster Linie, den Menschen, die wir treffen, mit Wertschätzung und Anerkennung auf Augenhöhe zu begegnen und ihnen zu helfen, die nächsten Schritte in ihrem Leben positiv gestalten zu können.
Wir bemühen uns, ein interkulturelles Verständnis zu entwickeln und den Menschen mit Fluchterfahrung und Migration Wege in unsere Gesellschaft aufzuzeigen.
In diesem weiten Feld arbeiten wir mit Horizonte-Mitarbeitern/-innen aus unterschiedlichen Ländern zusammen, die diesen Weg erfolgreich abgeschlossen haben und für uns selbstverständliche Kollegen/-innen und Freunde/-innen geworden sind.
Wir bauen auf diese positiven Erfahrungen, die in allen unseren Projekten mit unterschiedlichen Zielsetzungen zum Tragen kommen. Besonders wichtig ist uns die Integration der Kinder und Jugendlichen in die Frühen Hilfen, die Kitas und die Schulen.
Wir verfügen über folgende Sprachkenntnisse: Türkisch, Kurdisch, Arabisch, Persisch, Rumänisch, Bulgarisch, Serbisch, Kroatisch, Bosnisch, Albanisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Französisch, Englisch und Russisch, Fasir, Ungarisch.

Im Bereich der Integrationsarbeit haben wir mehrere Schwerpunkte:

Beratung von Menschen mit Fluchterfahrungen

  • Ihr Ansprechpartner ist Herr Saky
    • Wohnungsberatung in der Nachbarschaftsetage Wilhelmsruher Damm 124, 13439 Berlin- PDF
    • Sprungbrett
    • Mobile Beratung in den Hostels Reinickendorf PDF
    • Beratung von geflüchteten Menschen mit Schwerpunkt Vermittlung in Arbeit und Tabuthemen wie z.B. FGM_C angegliedert an das Familienzentrum PDF
  • Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Triphaus
    • aufsuchende Elternhilfe in den Flüchtlingseinrichtungen PDF
    • Hebammenberatung in den Flüchtlingseinrichtungen PDF
    • Arbeit mit Afrikanischen Communities zum Thema Kinderschutz PDF

Diese Projekte sind finanziert aus dem Masterplan.

Projekt Sprungbrett

In dem Projekt Sprungbrett (Sprungbrett) arbeiten wir mit  geflüchteten Kindern im Vorschulalter und deren Erziehungsberechtigten, welche in  einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Reinickendorf untergebracht sind. Das Sprungbrett bietet eine Übergangsmöglichkeit  für die Kinder, bis ein Kita oder Schulplatz gefunden wurde. Hierbei unterstützen unsere Fachkräfte bei der Suche nach einem Kitaplatz und nehmen eine Vermittlerposition ein.  Das Projekt Sprungbrett bietet Kinderbetreuung und Sprachförderung für ihre Besucher an, zudem sind unsere Fachkräfte im Bereich pädagogische Förderungsmethoden beratend tätig (2017 Sachbericht-Sprungbrettangebote).

Projekt Sprach- und Kulturmittung

„Einführung der Familien in die deutsche Kultur – und Gesellschaftsverhältnisse, Sprachmittlung an Schulen (6-19 Jahren) ) und Verweisberatung Arbeitsmarktintegration (für die Altersgruppe 16 – 27)“(Projektkonzept 2018- Sprach- und Kulturmittlung).

Projekt Viertelbox

Beratung Wohnungssuche/Vermittlung in der Viertelbox für geflüchtete Menschen (2017_Konzept_Beratung Wohnungssuche in der Viertelbox (2)).

Was bieten wir in der Viertelbox:

Donnerstags 10:00h bis 16:00h, mit 2 Kolleg/-innen zu den Themen: via Internet selbständig
  •  auf dem Wohnungsmarkt freie Wohnungen finden
  • angemessene Bewerbung erstellen
  • Vorbesprechung von Bewerbungssituationen
  • Prüfung der Angebote
  • Kontaktaufnahme und erste Kontaktvermittlung
Organisation von Bewerbungsunterlagen
  • notwendige Unterlagen
  • notwendige Termine im Vorfeld
  • Klärng der Notwendigkeiten bei unterschiedlichen Aufenthaltstiteln
  • Überprüfung auf Vollständigkeit und Optik

Die Auswertung der Arbeit in der Viertelbox: 2017 Auswertung Viertelbox

Projekt „Mobiles Team für Hostels“

Das Mobile Team (1 Mitarbeiter von Horizonte gGmbH plus 1 Mitarbeiter Aufwind e.V.) werden weiterhin die ca. 30 Hostels des Bezirks in den Fokus nehmen und sich um geflüchtete Familien und Einzelpersonen kümmern, die dort untergebracht sind. Die Liste der Hostel wird aufgeteilt (2018 Konzept Mobile Teams für Hostels 2018). Folgende Beispielaufgaben der Arbeit in „Mobilen Teams“ für geflüchtete Menschen in Hostels, Unterkünften oder auch eigenem Wohnraum ohne Sozialbetreuung sollen erreicht werden (2017 Auswertung Hostel).

  • die Eltern und Kinder werden in die bezirkliche Strukturen und Angebote der Regeleinrichtungen (Schule, Jugendamt, Freizeit, soziale Einrichtungen) vermittelt dazu gehören die Unterstützung bei Schul-und Kitaanmeldung und Anbahnung von Freizeitmöglichkeiten
  • die Klärung der medizinischen Versorgungssituation
  • die Vermittlung in Frühe Hilfen/ Sprungbrettangebote, Sprachförderangebot, „Gemeinsam starten- Fit für die Schule“ am Nachmittag, Vermittlung von Kindern und Jugendlichen in Berliner Ferienschulangebote

Mobile Beratung und Unterstützung in Wohnungsloseneinrichtungen, Hostels und anderen Unterkunftsformen in Berlin Pankow

Das Mobile Team wird die Wohnungsloseneinrichtungen, Hostels und andere Unterkünfte des Bezirkes Pankow in den Fokus nehmen und sich um geflüchtete Familien und Einzelpersonen kümmern, die dort untergebracht sind (2018 Konzept Mobile Beratung Pankow).

 

Beratung der von Armut betroffenen EU- Bürger wie z.B. Roma

Text?

  • Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Franz
    • Frühe Bildung- EHAP, Vermittlung von Kindern unter 7 Jahren in Einrichtungen der Bildung PDF

Informationsmaterial zum Thema:

2017-04 Freizuegigkeit-PPT

willkommen-in-deutschland

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